Spielerschutz

Eine Spielsperre ist eine Art Schutzwall vor den Risiken des Glücksspiels. Wer jedoch bereits glücksspielsüchtig ist oder ein problematisches Spielverhalten zeigt, ist darüber hinaus auf weitere Hilfe & Unterstützung angewiesen. Informieren Sie sich über die Unterstützungsmöglichkeiten, die Ihnen in Hamburg zur Verfügung stehen.

Spielsperre

Um sich selber vor den Gefahren des Glücksspiels zu schützen, können sich Spieler und Spielerinnen für bestimmte Glücksspiele sperren lassen (Selbstsperre). Spielsucht: SpielerschutzBei einer solchen Selbstsperre wird den Spielenden der Zugang zu allen Glücksspielen in staatlichen Spielbanken und zu den staatlich angebotenen Glücksspielen Oddset, Toto und Keno verwehrt. Eine Selbstsperre gilt unbefristet und in allen Bundesländern, die Mindestlaufzeit liegt bei einem Jahr. Ein Antrag auf Selbstsperre kann persönlich – zum Beispiel in Lotto-Annahmestellen, der Zentrale einer Lotteriegesellschaft oder in Spielbanken – gestellt werden. Das dafür notwendige Formular kann auch im Internet heruntergeladen werden.


Auch sogenannte Fremdsperren sind möglich. In diesem Fall wird die Sperre von einer anderen Person, zumeist von einem bzw. einer Angehörigen beantragt. Voraussetzungen für eine Fremdsperre sind zum Beispiel eine Überschuldung des Spielenden bzw. der Familie und die Diagnose einer Glücksspielsucht. Diese Voraussetzungen müssen gegenüber dem Glücksspielanbieter nachgewiesen werden, etwa durch Kontoauszüge oder andere Nachweise eines übermäßigen Schuldenstandes. Nach Eingang des Antrages (Formular ebenfalls herunterladbar) wird der bzw. die Spielende zu einer Stellungnahme aufgefordert, danach entscheidet der Glücksspielanbieter dann über eine Zulassung der Sperre.