Besonders gefährdet: Jugendliche und junge Erwachsene


Machen Sie doch einmal ein Experiment: Achten Sie an einem ganz normalen Tag bewusst darauf, wie oft Ihnen Glücksspiele begegnen – zum Beispiel angefangen bei den Spielhallen und Wettbüros, an denen Sie auf Ihrem Weg zur Arbeit vorbeikommen. Und natürlich zählt auch Werbung für Glücksspiele dazu: auf Bussen, im Radio oder im Internet. Sie werden merken: Das Thema Glücksspielsucht ist in unserer Gesellschaft sprichwörtlich auf Schritt und Tritt anzutreffen.

Kinder und Jugendliche bekommen diese Reize natürlich auch mit. Doch damit nicht genug: Im Internet treffen Kinder und Jugendliche auf sogenannte „Gratisspiele“, die zum Umstieg auf Spielen um „echtes Geld“ locken sollen. Selbst für Fachleute lässt sich auf den ersten Blick oftmals nicht erkennen, ob es sich bei einem Spiel um ein Glücksspiel handelt oder nicht. Zu schnell verändern sich Spielformen und Angebote. Jugendschutz im WorldWideWeb? Die Altersabfrage ist für Jugendliche meist keine große Hürde. Schnell ist der Hinweis „Nur für Erwachsene“ weggeklickt.

Wenn dann auch noch die besten Freunde ein bestimmtes Spiel spielen (und nur noch darüber reden), wird es für so manchen Jugendlichen richtig schwer, nicht mitzumachen.

Gegen Spielen ist natürlich grundsätzlich auch gar nichts einzuwenden. Im Gegenteil: Spielen ist etwas Wunderbares. Wenn wir spielen, können wir Neues ausprobieren. Nicht nur Kinder machen beim Spielen wichtige Lernerfahrungen. Und beim Spielen kann man den Alltag vergessen.

Glücksspiele sind aber etwas anderes und nicht mit Spielen gleichzusetzen. Denn: Um Geld zu spielen ist für Kinder und Jugendliche riskant und deshalb auch verboten. Und trotzdem: Viele Heranwachsende machen ihre ersten Erfahrungen mit Glücksspielen, bevor sie 18 werden.

Eltern sollten die Risiken kennen, die mit Glücksspielen im Jugendalter Risiken verbunden sind. Wir informieren:

Kinder und Jugendliche: anfälliger für Risiken durch Glücksspiele
Trotz Verbot: erste Erfahrungen mit Glücksspielen oft im Jugendalter
Harmloses Spiel oder schon gefährlich?
Was können Eltern tun?