Weitere Glücksspielarten
(z.B. privat organisierte Spiele)

Auch privat organisierte Glücksspiele sind in Deutschland verboten.

Telefonische Hotlines (z.B. bei Fernsehsendern)
Fernsehsender richten beispielsweise hierbei Gewinnspiele aus, an denen man sich per Telefon beteiligt. Die gegenüber dem normalen Tarif erhöhten Telefongebühren stellen in diesem Fall den Spieleinsatz dar. Durch einfache Fragen wird die Schwelle zur Beteiligung an dem Gewinnspiel gesenkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Anrufenden überhaupt zum Zuge kommen, ist jedoch äußerst gering.

Welches Gefährdungspotenzial geht von diesen Glücksspielen aus?

Privat organisierte Glücksspiele haben – wie andere Glücksspielarten auch – ein Suchtpotenzial. Neben den Risiken, die die einzelnen Spiele an sich beinhalten (siehe beispielsweise Poker unter Glücksspiele in Spielbanken / Kasinos), kann hier zusätzlich Gruppendruck dazu beitragen, dass weiter gespielt wird.

Auch von Gewinnhotlines geht ein Suchtrisiko aus. Durch die einfachen Fragestellungen, die teilweise hohen Gewinnsummen und die zunächst gering erscheinenden Einsätze (erhöhte Telefongebühren) wirkt die Beteiligung an dem Spiel für viele Menschen verlockend. Zusätzlich animieren beispielsweise Moderatorinnen bzw. Moderatoren in Fernsehsendungen die Zuschauenden fortlaufend dazu, in der Sendung anzurufen. Live im Fernsehen zu hören sein, kann dabei einen zusätzlichen Anreiz für eine Spielbeteiligung darstellen.


Weitere Informationen zum Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht.